Phthalsäureanhydrid CAS#85-44-9

CAS-Registrierungsnummer:85-44-9

IUPAC-chemischer Name: Isobenzofuran-1,3-dion

Summenformel: C₈H₄O₃

Molekulargewicht:148,12

Synonymliste: Phthalsäureanhydrid, AKOS BBS-00004337, 2-Benzofuran-1,3-dion, Anhydrid kyseliny ftalove

Aussehen: Weißer/farbloser kristalliner Feststoff

Probenverfügbarkeit:Auf Lager für Testmuster

MOQ (Mindestbestellmenge): 1 FCL (volle Containerladung)

Produktdetails

Phthalsäureanhydrid ist das dehydrierte Derivat der Phthalsäure, dessen kondensierte Strukturformel als C₆H₄(CO)₂O ausgedrückt wird. Diese kristalline Chemikalie behält unter normalen Lagerbedingungen stabile physikalische Eigenschaften. Es löst sich kaum in kaltem Wasser, hydrolysiert jedoch in heißem Wasser schnell und wandelt sich wieder in Phthalsäure um; das Produkt ist mischbar und löslich in herkömmlichen organischen Lösungsmitteln wie Ethanol und Benzol.Phthalsäureanhydrid

Chemische Eigenschaften von Phthalsäureanhydrid

ArtikelWert
Schmelzpunkt131-134 °C (Lit.)
Siedepunkt284 °C (Lit.)
Schüttdichte500-700 kg/m³
Dichte1,53 g/cm³
Dampfdichte5,1 (gegenüber Luft)
Dampfdruck<0,01 mm Hg (20 °C)
Brechungsindex1,4500 (Schätzung)
Fp152 °C
LagertemperaturUnter +30 °C lagern.
Löslichkeit6 g/l (langsame Zersetzung)
FormFlockige Kristalle
pKa2,97 [bei 20 °C]
FarbeWeiß
GeruchCharakteristischer erstickender Geruch
pH2 (6 g/l, H₂O, 20 °C)
pH-Bereich2 bei 6 g/l bei 20 °C
Explosionsgrenze1,7–10,5 % (V)
Wasserlöslichkeit6 g/L (20 °C)
EmpfindlichFeuchtigkeitsempfindlich
Merck14,7372
BRN118515
Henry-Konstante6,29 bei 20 °C (ungefähr – berechnet aus Wasserlöslichkeit und Dampfdruck)
ExpositionsgrenzwerteNIOSH REL: TWA 6 mg/m³ (1 ppm), IDLH 60 mg/m³; OSHA PEL: TWA 12 mg/m³ (2 ppm); ACGIH TLV: TWA 1 ppm (übernommen).
StabilitätStabil. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, starken Basen, Feuchtigkeit, starken Säuren. Staub kann mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch bilden.
Funktionen kosmetischer InhaltsstoffeNICHT GEMELDET
InChI1S/C8H4O3/c9-7-5-3-1-2-4-6(5)8(10)11-7/h1-4H
InChIKeyLGRFSURHDFAFJT-UHFFFAOYSA-N
SMILESO=C1OC(=O)c2ccccc12
LogP2,07 bei 20℃
CAS-Datenbank-Referenz85-44-9 (CAS-Datenbank-Referenz)
NIST-Chemie-ReferenzPhthalsäureanhydrid (85-44-9)
EPA-Stoffregister-SystemPhthalsäureanhydrid (85-44-9)

Sicherheitsinformationen

ArtikelWert
GefahrencodesXn
Gefahrenhinweise22-37/38-41-42/43
Sicherheitshinweise23-24/25-26-37/39-46-22
RIDADR2214
OEBB
OELTWA: 6 mg/m3 (1 ppm)
WGK Deutschland1
RTECSTI3150000
F10-21
Selbstentzündungstemperatur580 °C
TSCATSCA gelistet
Gefahrenklasse8
VerpackungsgruppeIII
HS-Code29173500
Lagerklasse11 - Brennbare Feststoffe
GefahreneinstufungenAkute Tox. 4 Oral; Augenschäd. 1; Sens. d. Atemwege 1; Hautreiz. 2; Hautsens. 1; STOT SE 3
Gefahrstoffdaten85-44-9 (Gefahrstoffdaten)
ToxizitätLD50 oral bei Kaninchen: 1530 mg/kg LD50 dermal Kaninchen > 3160 mg/kg
IDLA60 mg/m3

Produktanwendung von PhthalsäureanhydridCAS#85-44-9

Als zentraler organischer Massenrohstoff für die Industrie nimmt Phthalsäureanhydrid eine unersetzliche Stellung in der modernen chemischen Produktion ein, wobei seine Hauptverwendungen wie folgt aufgeführt sind:

  1. Es ist der dominierende Ausgangsstoff für die Massenproduktion von Weichmachern, die essentielle Zusatzstoffe für alle Arten von Kunststofffertigwaren sind; neben der Weichmacherproduktion wird es auch häufig zur Synthese von Alkydharzen, ungesättigten Polyesterharzen, Industriefarbstoffen und feinchemischen Zwischenprodukten eingesetzt.
  2. Es geht eine chemische Kondensationsreaktion mit Celluloseacetat ein, um Celluloseacetatphthalat (CAP) zu erzeugen. CAP ist ein standardmäßiger magensaftresistenter Hilfsstoff in der pharmazeutischen Industrie und besitzt inhärente antivirale Wirkungen. Umgekehrt kann Phthalsäureanhydrid auch als Abbau-Nebenprodukt abgetrennt werden, wenn CAP unter bestimmten Bedingungen zerfällt.
 

Schnelle Lieferzeit

Lagerbestand 2-3 Arbeitstage
Neue Produktion 7-10 Arbeitstage

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