Produktbeschreibung von Acrylsäure CAS#79-10-7
Produktqualität: Industriequalität
Mindestreinheit: ≥99 % (geprüft mittels GC)
Visuelles Merkmal: Farblose, transparente Flüssigkeit mit scharfem, stark reizendem Geruch
Schmelzpunkt: 13,5 °C
Siedepunkt: 141 °C
Dampfdruck: 0,4 kPa bei 25 °C
Relative Dichte: 1,0511 (20 °C)
Brechungsindex (20 °C): 1,420–1,422
Flammpunkt im geschlossenen Tiegel: 48,5 °C
Viskosität (20°C): 1,22 mPa·s
Löslichkeit: Vollständig mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar; löslich in Ethanol, Diethylether, Chloroform und den meisten polaren organischen Lösungsmitteln
Standardstabilisator: 180–220 ppm MEHQ (Hydrochinonmonomethylether) zur Verhinderung spontaner Polymerisation zugesetzt
Chemische Stabilität: Hoch chemisch aktiv; neigt zur Selbstpolymerisation unter hohen Temperaturen, direktem Sonnenlicht oder sauerstofffreier Umgebung
Inkompatible Substanzen: Starke Oxidationsmittel, starke Basen, alle Arten von Radikalpolymerisationsinitiatoren
Lagerungshinweis: In kühlem, schattigem und belüftetem Lagerhaus mit kontrollierter Temperatur zwischen 15–25°C lagern; Behälter vollständig verschlossen halten und langfristige Luftaussetzung vermeiden
Parameter
| Parameter | Wert |
| Schmelzpunkt | 13 °C (lit.) |
| Siedepunkt | 139 °C (lit.) |
| Dichte | 1,051 g/mL bei 25 °C (lit.) |
| Dampfdichte | 2,5 (vs. Luft) |
| Dampfdruck | 4 mm Hg (20 °C) |
| Brechungsindex | n20/D 1,421 |
| Fp | 130 °F |
| Lagertemperatur | Bei +15°C bis +25°C lagern. |
| Löslichkeit | 1000 g/l |
| Form | Flüssigkeit |
| pKa | 4,25 (bei 25 °C) |
| Farbe | Klar |
| Geruch | Stechender Geruch |
| pH-Bereich | 1 - 2 |
| pH | 3,68 (1 mM Lösung); 3,14 (10 mM Lösung); 2,63 (100 mM Lösung); |
| Explosionsgrenze | 3,9-19,8 % (V) |
| Wasserlöslichkeit | MISCHBAR |
| Empfindlich | Luftempfindlich |
| λmax | 231 nm (Lit.) |
| Merck | 14.130 |
| BRN | 635743 |
| Expositionsgrenzwerte | TLV-TWA 10 ppm (30 mg/m³) (ACGIH). |
| Stabilität: | Stabilität: Instabil – kann p-Methoxyphenol als Inhibitor enthalten. Neigt zu gefährlicher Polymerisation. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, starken Basen, Aminen. Kontakt mit Oxidationsmitteln kann Brand verursachen. Licht- und luftempfindlich. Hygroskopisch. |
| Funktionen kosmetischer Inhaltsstoffe | NAGELKONDITIONIERUNG |
| LogP | 0,46 bei 25 °C |
| CAS-Datenbank-Referenz | 79-10-7 (CAS-Datenbankreferenz) |
| NIST-Chemie-Referenz | 2-Propensäure (79-10-7) |
| IARC | 3 (Bd. 19, Erg. 7, 71) 1999 |
| EPA-Stoffregister-System | Acrylsäure (79-10-7) |
| ECETOC-JACC-BERICHT | Acrylsäure (79-10-7) |
Sicherheitsinformationen
| Artikel | Details |
| Gefahrencodes | C,N |
| Gefahrenhinweise | 10-20/21/22-35-50 |
| Sicherheitshinweise | 26-36/37/39-45-61 |
| RIDADR | UN 2218 8/PG 2 |
| OEB | B |
| OEL | TWA: 2 ppm (6 mg/m³) [Haut] |
| WGK Deutschland | 1 |
| RTECS | AS4375000 |
| F | 8-13 |
| Selbstentzündungstemperatur | 744 °F |
| TSCA | Ja |
| Gefahrenklasse | 8 |
| Verpackungsgruppe | II |
| HS-Code | 29161110 |
| Gefahrstoffdaten | 79-10-7 (Gefahrstoffdaten) |
| Toxizität | LD50 oral bei Ratten: 2,59 g/kg (Smyth) |
Produktanwendung von Acrylsäure CAS#79-10-7
Chemische Reaktivität & Einführung von Derivatmonomeren
Acrylsäure trägt die typische funktionelle Gruppe der Carbonsäure und eine aktive Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung, was eine vielfältige chemische Reaktivität aufweist. Sie kann mit verschiedenen Alkoholen Veresterungsreaktionen eingehen, um entsprechende Acrylsäureesterprodukte zu erzeugen.
Alle Acrylsäureester und ihre Metallsalzderivate werden einheitlich als Acrylate bezeichnet, auch bekannt als Propenoate gemäß der systematischen chemischen Nomenklatur.
Die wichtigsten aus Acrylsäure-Rohstoff synthetisierten Alkylacrylat-Monomere umfassen Methylacrylat, Ethylacrylat, Butylacrylat und 2-Ethylhexylacrylat. Diese Acrylat-Monomere sind zentrale Zwischenrohstoffe, die weit verbreitet in wasserbasierten Beschichtungen, Industrieklebstoffen, Textilbindemitteln, superabsorbierenden Polymeren und der Druckfarbenherstellung eingesetzt werden.
Messe für Fabrik und Ausrüstung
Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Arbeitstage, Neuproduktion 7-10 Arbeitstage
FAQ
F: Welche wesentlichen Risiken und Lagerungsbeschränkungen sollten wir bei der Lagerung und dem Transport von Acrylsäure beachten?
A: Acrylsäure birgt zwei Hauptgefahren: starke korrosive Reizung und das Risiko der Selbstpolymerisation.
- Temperaturkontrolle: Lagertemperatur und Transporttemperatur zwischen 15–25 °C halten; Temperaturen über 30 °C beschleunigen die Polymerisation, während Temperaturen unter 13,5 °C Kristallisation und ungleichmäßige Verteilung des Stabilisators verursachen.
- Trennungsregel: Acrylsäure strikt von starken Oxidationsmitteln und stark alkalischen Chemikalien trennen, um heftige chemische Reaktionen zu vermeiden.
- Behälteranforderung: Alle versiegelten Verpackungen müssen einen angemessenen MEHQ-Inhibitorgehalt und teilweise gelösten Sauerstoff aufweisen, um eine unkontrollierte Polymerisation während der Langzeitlagerung zu verhindern.

