Acrylsäure

Chemischer Name: Acrylsäure

IUPAC-Name:2-Propensäure

Synonyme:Acroleinsäure, Eisessigacrylsäure

CAS-Registrierungsnummer:79-10-7

EG-Nummer: 201-177-9

Summenformel:C₃H₄O₂

Molekulargewicht: 72.06

Physikalisches Aussehen:Klare Flüssigkeit

Standardverpackung:200-kg-Kunststofffass, 1000-L-IBC-Container, Bulk-ISO-Tankcontainer

Probenlieferung:Kostenlose Muster auf Kundenwunsch erhältlich

MOQ (Mindestbestellmenge): 1 FCL (volle Containerladung)

Produktbeschreibung von Acrylsäure CAS#79-10-7
Produktqualität: Industriequalität

Mindestreinheit: ≥99 % (geprüft mittels GC)

Visuelles Merkmal: Farblose, transparente Flüssigkeit mit scharfem, stark reizendem Geruch

Schmelzpunkt: 13,5 °C

Siedepunkt: 141 °C

Dampfdruck: 0,4 kPa bei 25 °C

Relative Dichte: 1,0511 (20 °C)

Brechungsindex (20 °C): 1,420–1,422

Flammpunkt im geschlossenen Tiegel: 48,5 °C

Viskosität (20°C): 1,22 mPa·s

Löslichkeit: Vollständig mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar; löslich in Ethanol, Diethylether, Chloroform und den meisten polaren organischen Lösungsmitteln

Standardstabilisator: 180–220 ppm MEHQ (Hydrochinonmonomethylether) zur Verhinderung spontaner Polymerisation zugesetzt

Chemische Stabilität: Hoch chemisch aktiv; neigt zur Selbstpolymerisation unter hohen Temperaturen, direktem Sonnenlicht oder sauerstofffreier Umgebung

Inkompatible Substanzen: Starke Oxidationsmittel, starke Basen, alle Arten von Radikalpolymerisationsinitiatoren

Lagerungshinweis: In kühlem, schattigem und belüftetem Lagerhaus mit kontrollierter Temperatur zwischen 15–25°C lagern; Behälter vollständig verschlossen halten und langfristige Luftaussetzung vermeidenAcrylsäure

Parameter

ParameterWert
Schmelzpunkt13 °C (lit.)
Siedepunkt139 °C (lit.)
Dichte1,051 g/mL bei 25 °C (lit.)
Dampfdichte2,5 (vs. Luft)
Dampfdruck4 mm Hg (20 °C)
Brechungsindexn20/D 1,421
Fp130 °F
LagertemperaturBei +15°C bis +25°C lagern.
Löslichkeit1000 g/l
FormFlüssigkeit
pKa4,25 (bei 25 °C)
FarbeKlar
GeruchStechender Geruch
pH-Bereich1 - 2
pH3,68 (1 mM Lösung); 3,14 (10 mM Lösung); 2,63 (100 mM Lösung);
Explosionsgrenze3,9-19,8 % (V)
WasserlöslichkeitMISCHBAR
EmpfindlichLuftempfindlich
λmax231 nm (Lit.)
Merck14.130
BRN635743
ExpositionsgrenzwerteTLV-TWA 10 ppm (30 mg/m³) (ACGIH).
Stabilität:Stabilität: Instabil – kann p-Methoxyphenol als Inhibitor enthalten. Neigt zu gefährlicher Polymerisation. Brennbar. Unverträglich mit starken Oxidationsmitteln, starken Basen, Aminen. Kontakt mit Oxidationsmitteln kann Brand verursachen. Licht- und luftempfindlich. Hygroskopisch.
Funktionen kosmetischer InhaltsstoffeNAGELKONDITIONIERUNG
LogP0,46 bei 25 °C
CAS-Datenbank-Referenz79-10-7 (CAS-Datenbankreferenz)
NIST-Chemie-Referenz2-Propensäure (79-10-7)
IARC3 (Bd. 19, Erg. 7, 71) 1999
EPA-Stoffregister-SystemAcrylsäure (79-10-7)
ECETOC-JACC-BERICHTAcrylsäure (79-10-7)

Sicherheitsinformationen

ArtikelDetails
GefahrencodesC,N
Gefahrenhinweise10-20/21/22-35-50
Sicherheitshinweise26-36/37/39-45-61
RIDADRUN 2218 8/PG 2
OEBB
OELTWA: 2 ppm (6 mg/m³) [Haut]
WGK Deutschland1
RTECSAS4375000
F8-13
Selbstentzündungstemperatur744 °F
TSCAJa
Gefahrenklasse8
VerpackungsgruppeII
HS-Code29161110
Gefahrstoffdaten79-10-7 (Gefahrstoffdaten)
ToxizitätLD50 oral bei Ratten: 2,59 g/kg (Smyth)

Produktanwendung von Acrylsäure CAS#79-10-7

Chemische Reaktivität & Einführung von Derivatmonomeren

Acrylsäure trägt die typische funktionelle Gruppe der Carbonsäure und eine aktive Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung, was eine vielfältige chemische Reaktivität aufweist. Sie kann mit verschiedenen Alkoholen Veresterungsreaktionen eingehen, um entsprechende Acrylsäureesterprodukte zu erzeugen.

Alle Acrylsäureester und ihre Metallsalzderivate werden einheitlich als Acrylate bezeichnet, auch bekannt als Propenoate gemäß der systematischen chemischen Nomenklatur.

Die wichtigsten aus Acrylsäure-Rohstoff synthetisierten Alkylacrylat-Monomere umfassen Methylacrylat, Ethylacrylat, Butylacrylat und 2-Ethylhexylacrylat. Diese Acrylat-Monomere sind zentrale Zwischenrohstoffe, die weit verbreitet in wasserbasierten Beschichtungen, Industrieklebstoffen, Textilbindemitteln, superabsorbierenden Polymeren und der Druckfarbenherstellung eingesetzt werden.


Messe für Fabrik und Ausrüstung
Schnelle Lieferzeit
Lagerbestand 2-3 Arbeitstage, Neuproduktion 7-10 Arbeitstage

FAQ

F: Welche wesentlichen Risiken und Lagerungsbeschränkungen sollten wir bei der Lagerung und dem Transport von Acrylsäure beachten?

A: Acrylsäure birgt zwei Hauptgefahren: starke korrosive Reizung und das Risiko der Selbstpolymerisation.

  1. Temperaturkontrolle: Lagertemperatur und Transporttemperatur zwischen 15–25 °C halten; Temperaturen über 30 °C beschleunigen die Polymerisation, während Temperaturen unter 13,5 °C Kristallisation und ungleichmäßige Verteilung des Stabilisators verursachen.
  2. Trennungsregel: Acrylsäure strikt von starken Oxidationsmitteln und stark alkalischen Chemikalien trennen, um heftige chemische Reaktionen zu vermeiden.
  3. Behälteranforderung: Alle versiegelten Verpackungen müssen einen angemessenen MEHQ-Inhibitorgehalt und teilweise gelösten Sauerstoff aufweisen, um eine unkontrollierte Polymerisation während der Langzeitlagerung zu verhindern.

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